Vier gewinnt

Die digitale Version des allseits bekannten analogen Spiels lässt "Vier gewinnt" zu einem interaktiven Erlebnis werden. Das Spiel wurde von der Programmierung mit Arduino und Processing bis hin zum Platinen entwerfen und ätzen eigenhändig gestaltet und umgesetzt.

Thema dieser Semesterarbeit war es eine Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine zu schaffen. Von Anfang an war der Gedanke etwas Analoges ins Digitale zu übersetzen. Am besten ein Spiel. Ein Spiel, dessen Regeln jeder kennt, egal ob jung oder alt. Damit war die Idee des digitalen „Vier gewinnt“ geboren!

Grundlage für die Realisierung war die bekannte Plattform „Arduino“. Dabei handelt es sich um ein einfaches I/O Board mit programmierbarem Microcontroller und digitalen sowie analogen Ausgängen. Dieses galt es nun zum Leben zu erwecken.

Am Anfang stand die konzeptionelle Arbeit:
Wie soll das Design aussehen?
Wie programmiert man mit Processing?
Welches Material benötigt man?
Wie sieht die elektronische Schaltung aus?
Und was ist technisch überhaupt machbar?

Die meisten der Fragen konnten mit Hilfe eines kleinen Prototyps auf einer Steckplatine beantwortet werden. Mit wenig Aufwand konnte damit flexibel getestet und ausprobiert werden.

Als dann das technische Konzept und die elektronische Schaltung definiert waren ging es daran die Hardware zu realisieren. Hierzu wurden mit einem Layoutprogramm die Platinen gezeichnet und anschließend geätzt. Danach ging es ans Bohren unzähliger Löcher, um anschließend die Bauteile zu verlöten. 86 Duo-LEDs haben dann die elektronische Version des Spiels lebendig werden lassen. Highlight der digitalen Version ist, dass beide Spieler unterschiedliche Farben zu sehen bekommen, was bei der analogen Variante nicht möglich ist. Anschließend kam der schönste Teil der Arbeit: Testen! Nach unendlich vielen Testspielen und noch einigen Korrekturen der Programmlogik war es endlich soweit: Die elektronische Spielvariante von „Vier gewinnt“ ist fertig!
 

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